Ferien in Russland – the story continues

imageAlle, die letztes Jahr die erschütternden Geschichten inklusive vierteiliger Blogreihe um unseren Moskau-Kurztrip mitbekommen haben, und das sind zumindest in meinem Umfeld ALLE, werden sich nun fragen, was zur Hölle eigentlich mit uns los ist. Genau, wir tun es wieder! Diesmal geht es nach Sankt Petersburg.

Man hat uns bereits vorgewarnt: das Wetter in Sankt Petersburg sei nicht ganz so gut wie in Moskau und die Menschen weniger freundlich. Okay, das sind äußere Rahmenbedingungen, die wahrscheinlich zu vernachlässigen sind. Wir jedenfalls werden uns dieses Mal etwas besser vorbereiten. Das sind unsere Maßnahmen:

P wie Polyesther: so heißt das Material, aus dem unsere Socken und unsere Unterwäsche sein werden. Nimm das, Regen!

E wie Einreise: Wir freuen uns schon jetzt auf spannende Stunden bzw. Tage am Konsulat bzw. auf der Visastelle sowie auf reizende Telefonate mit der Auslandskrankenversicherung. Schon zum jetzigen Zeitpunkt kann ich auf eine pampige Terminvereinbarungsmail zurückblicken. Ich bin zuversichtlich, dass es nicht dabei bleibt.

T wie Topfen: um unseren Körper auf die Menge an Topfen einzustimmen, die russische Lieblingszutat, die jedes Essen bereichert, werden wir schon acht Wochen vorher anfangen, zwei bis vier Topfengolatschen am Tag zu uns zu nehmen. #fastenmalanders

E wie Ebola: gibt’s dort nicht. Auch gut.

R wie Roamingkosten: wie die Erfahrung letztes Jahr zeigte, sind ja die Roaminggebühren und die Kosten für aktive ausgehende Gespräche mit 8 € pro Minute nicht ganz so günstig, daher würden wir uns bemühen, während der kommenden vier Tage das persönliche Face-to-Face-Gespräch mit den Mitreisenden zu suchen, sollte sich der Bedarf an interpersoneller Kommunikation ergeben.

S wie Stadtplan: dieser wird dieses Jahr definitiv kyrillisch sein.

B wie Behausung: Bis jetzt haben es alle geschafft, im selben Hotel zu buchen. Zumindest alle, die auch schon letztes Jahr im selben Hotel waren. Eine nicht unspannende Buchung fehlt noch.

U wie U-Bahn: dieses Mal haben wir wohlwissend gleich ein Hotel im City Center (vorsicht, fiese Insider-Anspielung!) genommen, damit wir gar nicht erst Gefahr laufen, oft mit der U-Bahn fahren zu müssen, wo wir uns womöglich wieder endlos verwirren und obskure Theorien zur Fahrweise erfinden müssen (“Wir sind nicht in die falsche U-Bahn gestiegen, sie ist nur wahrscheinlich zwischendurch abgebogen.”).

R wie Regen: siehe “P wie Polyesther”. Ebenso werden attraktive Ponchos unsere Körper vor wasserfallähnlichem Ungemach schützen.

G wie Größenwahn: “Dieses Mal machen wir alles richtig/anders/besser.”

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